In unserer Reihe Förderung  und Bildung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat die Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg ein neues Gemeinschaftsprojekt initiiert:  „Green Innovations Campus.“ Gemeinsam mit der Baden-Württemberg: Connected e.V. und der Umwelttechnik BW prämiert unsere Stiftung auf dem GIF Ideen und Lösungsansätze, welche einen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz in Städten und Regionen leisten können. Bei dieser Veranstaltung treffen sich Studierende, Innovatoren, Investoren, Forscher und Gründer, die neue Ideen und „grüne“ Technologien in die Praxis umsetzen möchten.

Auch 2017 zeichnete die Stiftung Energie & Klimaschutz wieder die besten Green Tech Ideen auf dem Green Innovation and Investment Forum“ aus.

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter http://www.green-inno-forum.eu

Green Innovations Campus 2017

Schon zum dritten Mal stellten am 08. März 2017  junge Startups aus Europa, dem Nahen Osten und den USA auf dem Green Innovation and Investment Forum GIIF ihre Ideen für eine „grünere“ Zukunft vor. Nach einer Vorauswahl „pitchten“ die Innovatoren zu Themen wie schwimmenden offshore-Windkraftanlagen, vertikalen Stadtbegrünungsanlagen, die auch gleichzeitig als Werbefläche genutzt werden können, recyclebaren Rotorblättern für Windkraftanlagen und selbstlernende Bewässerungssystemen für Gebiete ohne Datenübertragungs-Infrastruktur . Dabei waren auch ausgefallene Ideen wie die Nutzung unserer Straßenflächen zur Solarstromerzeugung oder ein neuartiger Frisbee-Zeppelin.

Die Stiftung Energie & Klimaschutz vergab auch in 2017 erneut an die Kategorien Early Stage und Advanced Stage einen Geldpreis in Höhe von jeweils 3.000 Euro an diejenigen Teilnehmer-Ideen, die am besten dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen.

Den Preis der Stiftung Energie & Klimaschutz für die beste Green Tech Idea in der Gruppe „Early Stage“ gewann dieses Jahr das Start-up  Caala die ein Programm entwickelt haben, mit dessen Hilfe alle verbauten Komponenten in Wohn- und Nichtwohngebäuden im Hinblick auf ihr Dämmverhalten, ihre Wiederverwertbarkeit und auch den Preis (von der Produktion bis zur Entsorgung) eingeben werden können. Das Programm ist mit den neuesten Zeichenprogrammen kompatibel, so dass die Parameter durch Knopfdruck nach dem seitens der staatlichen Förderprogramme oder vom Gesetzgeber vorgegebenen geforderten Grad der Energieeffizienz variiert werden können.  Mehr Information unter: www.caala.de

Den Preis für die beste „Advanced Stage“ Green Tech Idea vergab die Stiftung an das dänisches Startup Heliac, das eine kostengünstige und hocheffiziente Polymerfolie entwickelt hat, mit deren Hilfe auch bei geringerer Strahlungsintensität Sonnenenergie gewonnen werden kann. Ausschlaggebend für die Wahl waren vor allem die Relevanz der Innovationen als „Grüne“ Technologie, aber auch die Marktfähigkeit und Skalierbarkeit der Ideen und nicht zuletzt das Team, das hinter den Startups steht. mehr Information unter: http://www.heliac.dk/utility-scale

Ein Zusatzpreis ging an eine französische Gruppe Hysislabs, die einen flüssigen wasserstoffbasierten Treibstoff entwickelt hat, der den Transport des hochexplosiven Wasserstoffs vermeidet. Die Gründer erhalten Unterstützung für ihren Markteintritt durch eine wirtschaftliche Analyse der Hochschule Pforzheim. Mehr Info unter: http://www.hysilabs.com

Die Ideen der 20 Finalisten und das komplette Programm finden Sie hier.

Die Inspirational Speech hielt Erfinder des nachhaltigen Smartphones und  Fairphone-Gründer Bas van Abel.  Der Träger des Deutschen Umweltpreises 2016 gewährte  den Teilnehmern einen authentischen und ehrlichen Einblick in das Seelenleben eines Start-ups.

Mit Bas van Abel hat unser Energie-Reporter Tobias auch noch ein  persönliches Interview geführt. Dies finden Sie in Kürze ebenfalls hier.

Das vollständige Programm des GIIF 2017 finden Sie hier  Impressionen, Bilder und  Videos vom Green Innovation an Investment Campus finden Sie, wenn Sie auf das entsprechende Symbol in den untenstehenden Rubriken klicken:

Einen detaillierten Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier
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Foto Credits: Frank Eppler