Debatten-Abend diskutiert Ausstiegszenarien aus der fossilen Energieerzeugung nach Elmau und dem Pariser Klimagipfel

Der Begriff „Dekarbonisierung“ ist nicht von den Grünen, sondern von den Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrienationen geprägt worden, stellte Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller gleich zu Beginn des Debatten-Abends in Stuttgart klar. Beim G7-Gipfel im Juni 2015 auf Schloss Elmau beschlossen sie, die Energiewirtschaft ihrer Länder bis Mitte des Jahrhunderts auf nicht-fossile Energieträger umzustellen. Ein halbes Jahr legten sich bei der Weltklimakonferenz in Paris 194 Staaten vertraglich darauf fest, den klimabedingten Temperaturanstieg auf 2 Grad, möglichst jedoch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Auch die neue grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg hat in ihrem Koalitionsvertrag die Notwendigkeit der Dekarbonisierung bis Mitte des Jahrhunderts festgeschrieben. Bei dem Debatten-Abend der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg diskutierten Franz Untersteller, MdL und Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Dr. Rüdiger Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter der geotec Rohstoffe GmbH Berlin und Vorsitzender der Landesfachkommission Rohstoffpolitik des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Grundsatzfragen Agora Energiewende und Dr.-Ing. Georg-Nikolaus Stamatelopoulos, Leiter Erzeugung Betrieb der EnBW Energie Baden-Württemberg AG , moderiert von Hubertus Grass, selbständiger Unternehmensberater und Vorstand der Berliner BRIDGES Consulting Group, über die Konsequenzen daraus für die Energiepolitik in Deutschland.

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Foto: Wolfgang List