Klimaschutz fängt in der Schule an
Wie Energieeffizienz im Alltag einer Förderschule verankert werden kann
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Die Schule In der Rheinauschule-Förderschule erhalten Kinder, deren Lernausgangslage in besonderer Weise erschwert ist, in kleinen Lerngruppen sonderpädagogische Förderung, Zuwendung und individuelle Lernangebote. Dadurch können Lern- und Entwicklungsdefizite ausgeglichen und die Kreativität der Schüler gefördert werden. Vielseitige Kooperationen mit außerschulischen Partnern ermöglichen den Schülern auch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Die Schüler engagieren sich in regionalen Projekten, z. B. Aushang und Pflege von Nistkästen für Singvögel, Bau von Bänken im Dossenwald oder Anlage eines Barfußpfads im Kindergarten. Außerdem arbeitet die Schule eng mit beratenden Institutionen der Stadt zusammen und bereitet die Schüler auf das Berufsleben vor. Auf allen Feldern kooperiert die Schule mit Unterstützern, Freunden und Förderern der Schule. Die Schüler der Abschlussklassen nahmen z. B. an einem Workshop teil, bei dem sie lernten, wie man sich in einem betrieblichen Praktikum verhält (Kleidung, Umgang mit schwierigen Situationen usw.).
Die Schüler In vielfältigen Aktivitäten setzen die Kinder die Aspekte zum Klimaschutz um. Bereits im August 2010 wurde das Projekt der Umsiedlung von Zaun- und Mauer-Echsen mit dem Umweltpreis der Stadt Mannheim ausgezeichnet. Für den Wettbewerb „Energie-Reporter“ erstellten die Kinder einen Videoclip über die Bedeutung des elektrischen Stroms für unseren Alltag, für den sie selbst das Drehbuch erarbeitet hatten. Zusammen mit der Dossenwaldschule führen die Kinder je nach Altersstufe Waldführungen durch, basteln mit Naturmaterialien, nehmen an Wald-Erlebnistagen teil und führten Kurzpraktika als Förster durch. Außerdem beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler am städtischen Prämiensystem für Klimaschutz: Energiewächter tragen z. B. die Verantwortung dafür, dass Mülltrennung und konstante Energiesparmaßnahmen wie Stoßlüften, Licht und Heizung ausschalten im Alltag eingehalten werden.
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Die Lehrkräfte
Ein Team von ca. 25 engagierten Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet in den Klassenstufen eins bis neun rund 150 Schülerinnen und Schüler. Die Angebote inner- und außerhalb des Unterrichts setzen an den vorhandenen Fähigkeiten und Stärken der Kinder und Jugendlichen an. So können die Schüler Schlüsselqualifikationen erwerben, die sie zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben befähigen und ihnen Zugang zu Arbeit und Beruf ermöglichen.
Das Projekt Für die Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg sind die Bildungseinrichtungen im Land zentrale Multiplikatoren, um die Notwendigkeit des Klimaschutzes nachhaltig zu platzieren. Die Stiftung hat deshalb über die Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe das Angebot ausgeschrieben, interessierte Schulen bei der Entwicklung eines Leitbildes zu unterstützen. Damit die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz auch im Selbstverständnis der Schule verankert werden, unterstützen wir die Lehrerinnen und Lehrer auch bei der Umsetzung im Unterricht. Dies geschieht durch Material für einen altersangepassten Unterricht, Unterstützung bei Projekten, Diskussionen und Workshops mit Experten, aber auch Fachexkursionen zu Betriebsanlagen vor Ort.
Die Stiftung möchte mit dem Projekt „Leitbildentwicklung“ zusammen mit den Schulen und dem Kollegium junge Menschen für die Herausforderungen einer nachhaltigen Umweltpolitik sensibilisieren und dazu ermutigen, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Das Leitbild der Rheinauschule-Förderschule wurde mit der Unterstützung einer externen Moderatorin erarbeitet und wird nun mit der Gesamtlehrerkonferenz abgestimmt. Aktuelle Informationen erhalten Sie demnächst auf dieser Seite.
Kontakt: Gretel Eisinger-Niedworok E-Mail: rheinauschule-foerderschule.direktion@mannheim.de
Nähere Informationen erhalten Sie gern auch von uns. Dazu füllen Sie bitte unser Kontaktformular aus oder schicken uns eine E-mail an energieundklimaschutzBW@enbw.com. |
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