Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg: EnergieCampus
 
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Karlsruher Doktorand gewinnt Klimaschutzpreis


Ideen-Wettbewerb der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

am KIT

Valentin Schwamberger (29) heißt der Gewinner des Ideenwettbewerbs „Zukunft der Energieversorgung – Energie der Zukunft: Nachhaltige Energiesysteme für Europa“ der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg und des Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS). Für seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz mithilfe von Gaswärmepumpen erhielt er am Donnerstag den mit 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis.

Juryvorsitzender und Vizepräsident des Karlsruhe Instituts für Technologie (KIT) Dr. Peter Fritz lobte das Engagement der Teilnehmer und hob die Arbeit des Gewinners hervor: „Das Siegerprojekt zeichnet sich durch eine klare Umsetzungsstrategie aus und enthält eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. So etwas wird in wissenschaftlichen Arbeiten häufig vernachlässigt.“

 

 

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In der Pause beantworten die Doktoranden Fragen zu ihren Einreichungen. (Foto: S. Bauer)

 

Dr. Peter Fritz, Vizepräsident des KIT und Präsident der Jury des EnergieCampus
Dr. Peter Fritz, Vizepräsident des KIT und Präsident der Jury
(Foto: S. Bauer)

Zweitplatzierte wurde die Physikerin Anna-Maria Wonneberger für ihre Arbeit zur Optimierung der Biogasgewinnung für die Netzeinspeisung. Den dritten Preis erhielt Christian Ruff. Er beschäftige sich mit der Transmutation, einem Verfahren zur Reduktion der Strahlungsdauer radioaktiver Abfälle. Der Preis der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg wurde dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Er richtete sich an Promovierende aller Fachrichtungen.

Die Nachwuchswissenschaftler in der Diskussion
Die jungen WIssenschaftler diskutieren mit den Referenten (Foto: S. Bauer)

Dazu Dr. Wolf-Dietrich Erhard, Sprecher des Stiftungsvorstands: „Die Stiftung Energie & Klimaschutz hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Und dies ist erst der Anfang. Wir wollen diesen Ideenwettbewerb deutlich ausweiten; es ist schließlich nichts weniger als einen Teil dazu beizutragen, der zur Sicherung der Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes Baden-Württembergs notwendig ist.“ Eine solche Veranstaltung biete den jungen Forschern die Möglichkeit, mit renommierten Wissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft in Kontakt zu treten und auf sich aufmerksam zu machen.

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Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, in der Diskussion mit den Doktoranden
Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, beantwortet die Fragen der Teilnehmer (Foto: S. Bauer)

Im Vorfeld der Preisverleihung fand ein Symposium für die jungen Forscher statt. Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentierten neueste Entwicklungen und diskutierten mit den Doktoranden.

Prof.  Dr. Werner Tillmetz, Vorstand des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung ZSW, Ulm
Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorstand des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung ZSW, Ulm (Foto: S. Bauer)

Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, stellte die neue Strategie der EnBW im Bereich der erneuerbaren Energien vor und stand den Teilnehmern zum Thema Karriere bei der EnBW Rede und Antwort.

Gottfried Schreib, Leiter Wasserkraft der EnBW Kraftwerke AG
Gottfried Schreib, Leiter Wasserkraft der EnBW Kraftwerke AG (Foto: S. Bauer)

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Prof.  Dr. Ulrich Stroth, Wissenschaftliche Leitung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching
Prof. Dr. Ulrich Stroth, Wissenschaftliche Leitung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching (Foto: S. Bauer)

Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorstand des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Ulm, beschrieb den aktuellen Forschungsstand bei der Batterientechnologie.

Dr. Joachim Knebel, Chief Science Officer Bereich 4 des KIT
Dr. Joachim Knebel, Chief Science Officer Bereich 4 des KIT (Foto: S. Bauer)

Neben dem Preisgeld wartet noch ein weiterer Höhepunkt auf die Sieger. Sie dürfen ihre Arbeiten im Rahmen eines Debatten-Abends der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg im Februar 2012 einem hochrangigen Publikum aus Politik, Wirtschaft und Forschung präsentieren.

 Die Preisträger des EnergieCampus
von links nach rechts: Dr. Peter Fritz, Dr. Britta Trautwein (Geschäftsführerin KHYS), Valentin Schwamberger, Ulrike Steinbrenner (Stiftung Energie & Klimaschutz), Christian Ruff, Anna-Maria Wonneberger, Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bauer (Leitung des KIT-Instituts für Thermische Strömungsmaschinen und Mitglied der Jury). (Foto: S. Bauer)

 

 
 
   
 
 
 
   

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© 2012 Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg
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